Schon die letzten beiden Jahre haben wir die Fahrt in den Cotentin, von uns aus so 850 km, in zwei Etappen gemacht. Einerseits ist das viel entspannter als früh morgens hektisch abzufahren, den ganzen Tag hinter dem Lenkrad und abends nur noch platt anzukommen, zum anderen haben wir auch noch einen fast geschenkten zusätzlichen Tag. Dieses Jahr ging das natürlich mit dem Camper Van noch viel bequemer, weil wir nicht quer auf den puckeligen Sitzen schlafen mussten.
Freitag bin ich ja erstmal nach Düsseldorf, um den Sohn einzusammeln, und von da aus, nach ein bisschen Quatschen, einem Teechen und den üblichen Verzögerungen, so gegen halb 5 losgefahren. Mit dem Boot auf dem Trailer fährt sich das ja auch nicht so schnell, man könnte auch sagen noch langsamer, aber mit einbrechender Nacht waren wir schon kurz hinter Rouen.
Es gibt bestimmt romantischere Stellplätze, aber auf der Durchreise hat es auch ein Autobahnparkplatz getan, wenigstens lag der ein Stück abseits. Morgens noch 2 Stündchen Fahrt.
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Als erstes mal ans Meer, ja, war noch da und gleich ab ins Wasser, wir nur mit den Füßen, die Jungs komplett mit anschließendem Sandbad.

Dann noch frisches Brot, Pain Chocolat, Tartelette aux Fraises, das Leben kann schön sein.
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Und gestern dann der erste Trödel in Le Vast.
Ich liebe französische Trödelmärkte. Da wird wirklich noch viel an altem Kram verkauft, der nicht mehr gebraucht wird oder der irgendwie geerbt wurde und dann echt billig verkauft wird. Für uns hieß das ein neuer gusseiserner Fondue Topf für 10 Euro, zwei Kerzenständer aus Zinn für 6 Euro und ein Satz Messer mit echten Horngriffen für 3 Euro.
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Mal sehen, was heute so kommt, es sind ja Ferien.


