… dann kann er was erleben

Ich hab’ ja mit den Niederlanden ein Problem: Ich sprech’ kein Niederländisch. Und nur weil viele meinen, die Holländer könnten doch alle Deutsch, das sei doch eh nur ein Dialekt, schließe ich mich dem nicht an.

Also Englisch.

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Erster Kontakt: eine italienische Eisbude, auf Englisch, in den Niederlanden. Bestellt habe ich zwei Hörnchen mit je 2 Kugeln, im einen 2 x Schoko im anderen 2 x Strawberry Cheesecake. Bekommen haben wir nach dem mehrfachen Hinweis auf 2 Kugeln je ein Hörnchen mit einer Kugel. Aber das Eis war gut.

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400 m weiter ein französisches Café, eine Apfelschorle und ein Cappuccino. Die Apfelschorle hatte schon so eine komisch orange Farbe, was in den Niederlanden ja schon mal sein kann, war dann aber kein Apple Fizz sondern ein Aperol Spritz, kann ja mal passieren, besonders wenn ein 15 jähriger sich das bestellt.

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Abends dann auf dem Weg zum Stellplatz noch Pizza gekauft, eine Prosciutto (EUR 7,75) und eine Mista (EUR 8,25) sollten zusammen EUR 25,50 kosten. Nein, der Karton kostete nicht extra, aber sie meinte je 2 Pizzen verstanden zu haben. Kommt zwar auch rein rechnerisch nicht hin, aber vielleicht sahen wir auch so verhungert aus.

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Soll ich für’s nächste Mal vielleicht doch noch Niederländisch lernen, oder Italienisch und Französisch, oder ist mein Englisch so schlecht?

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Am zweiten Tag hat sich dann der Bus auf dem Weg in die Utrechter Innenstadt verfahren, aber das lag bestimmt nicht an mir, ich habe nämlich den Mund gehalten und bin schweigend eingestiegen.

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Noch ein paar Fotos?

Ich hab keine Auswahl getroffen. Guckt Euch an, was Euch gefällt, ihr dürft auch alle anschauen.

Klick macht groß und bis demnächst bekomme ich das auch mit einer Slideshow hin, versprochen.

Wenn einer eine Reise tut …

Abendstimmung

Für das, was ich von Donnerstag bis Samstag erleben durfte, fehlen mir noch immer die Worte. Und auch die Auswahl der Bilder fällt schwer und braucht noch ein bisschen Zeit.

Die emotionslose Kurzfassung würde lauten:

  • Donnerstag Anreise nach Utrecht, kurz einen Platz an der Hollandse Ijssel gesichert, dann noch einen Kurzbesuch von Utrecht und die Nacht prima im Camper geschlafen.
  • Freitag Frühstück im Camper und dann langsam wieder nach Utrecht, Besuch des Museum Speelklok, danach ans und entlang des Markermeers bis nach Lelystad, kurz Einkaufen, Sonnenuntergang über dem Meer.
  • Samstag wieder entspanntes Frühstück, dann über den Markerwaarddijk, entlang der Küste, über den Afsluitdijk und zurück nach Hause.

Und die emotionale?

Museum Speelklock
Museum Speelklok

Blick aufs Markermeer
Blick aufs Markermeer

Unser Standplatz
Unser Standplatz

Sonnenuntergang am 21.06.2019
Sonnenuntergang am 21.06.2019

Nix gephotoshoped, einfach 1:1.

Ein Traum hat sich erfüllt. Alles, was ich mir gewünscht hatte, mit dem Camper machen zu können, ist in Erfüllung gegangen oder sogar noch übertroffen worden. Und auch der Sohn war begeistert und will sowas jetzt am liebsten jeden Monat machen.

Demnächst mehr, jetzt muss ich das noch ein bisschen sacken lassen.