02-09-19 – Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Heizung

War das jetzt Katze von links, oder besser der Schornsteinfeger auf dem Dach, als die schwarze Katze in der Hand? Oder muss der Schornsteinfeger die Scheibe einschmeißen für die Scherben, die dann Glück bringen sollen?
Wie auch immer, der Schornsteinfeger war mal wieder da, für die Feuerstättenschau (ich glaub’, so heißt das).

Glück hat mir das jetzt nicht gebracht, weil sowohl das Füllventil der Toilettenspülung als auch der Wasserkühler am Auto kaputt gegangen sind. Aber ich bin ja nicht abergläubisch und mit dem Schornsteinfeger hat das auch nix zu tun.
Aber vielleicht ist das Glück gerade, dass das Ventil nur undicht war und nicht das Bad unter Wasser gesetzt hat und der Kühler nicht geplatzt ist und weiterer Schaden am Motor entstanden ist. „02-09-19 – Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ weiterlesen

31-08-19 / 01-09-19 – Wochenende

Edo Zanki

Da ich ja mit der ganzen Gartenwassergeschichte einmal an der Dachrinne und den Fallrohren war, stand die weitere “Sanierung” dieser an. Also zum einen wollte ich die zweite Seite der Dachrinne auch noch an die Wasserspeicher anschließen, zum anderen aber auch diese Seite noch reparieren.

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Ich weiß ja, dass Onlinehändler viel Geld sparen, weil sie eigentlich keine Kundenberatung machen und auch nicht die Miete für ein Ladengeschäft haben. Ausnahmen bezüglich Beratung bestätigen auch da die Regel. Und das im Netz gefunden werden kostet auch, ob jetzt über content-marketing, für ad-words oder für Provisionen der bekannten Online-Marktplätze. „31-08-19 / 01-09-19 – Wochenende“ weiterlesen

26.08.19 – Noah?

Waschen

Ich muss beim Sohn ja doch Abbitte leisten, wenn es darum geht, unsere Gartenwasseranlage zu überautomatisieren. Ein Füllstandssensor hier, einer da, noch einer zur Kontrolliere im Keller (da steht noch ein Zwischenreservoir). Was noch, fragte ich mich da.

Ich habe das gestern so aufgebaut, dass im Keller ein Fass steht, mit Füllstandsschalter. Wenn da nicht genug Wasser drin ist, öffnet der ein Magnetventil und lässt Wasser nachfließen. Und wenn’s wieder voll ist, öffnet der Schalter und das Ventil geht wieder zu.

Hat ja gestern auch funktioniert. Zur Kontrolle bin ich auch 3 Mal zwischen Garten und Keller hin und her gelaufen, um das zu kontrollieren. Lief.

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Lief ist dass das richtige Stichwort.

Ich war noch im Garten, bot sich ja auch an bei dem Wetter. Hier noch ein paar Zweige vom Kirschlorbeer beschneiden, da noch ein bisschen was von den Brombeeren ab, noch was Wasser an die Himbeeren und nochmal auf den Wasserspeicher schauen, der war ja nach den letzten Regengüssen am 17./18. gut halb voll.

Halb voll??? Nee, nur noch 100 Liter waren drin. Wo ist das Wasser hin? Shit!

Ab in den Keller, da war das Wasser. Der Schalter hatte sich nicht geöffnet, das Magnetventil  damit nicht geschlossen und das Wasser lief, eben, über. Der Sohn wollte noch ein Relais dazwischen gebaut haben, damit der Schalter nicht überlastet wird, und noch ein bisschen Elektronik, um ein Überlaufen zu verhindern.

Papa war zu ungeduldig, wollte die Anlage laufen haben und Blumen gießen. Hat er jetzt davon. Hätte er doch besser auf den Sohn gehört und gewartet, bis der wieder zurück ist.
(Aber ich hab’ ganz schnell die nötigen Sensoren/Schalter bestellt)

Zum Glück ist das Haus über 100 Jahre alt und hat noch so einen Stampfboden im Keller. Da ist das Wasser dann zügig versickert.

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Heute war auch wieder ein “Refresh” meiner Sauerteige dran. Also raus aus dem Kühlschrank, frisches Glas, je 30 g Sauerteig, Mehl und Wasser verrühren und, bei dem Wetter, mit Deckel in der Küche stehen lassen. Ich war ja schon gespannt, ob alles wieder klappt. Hat geklappt, wirft schöne Blasen.

Eigentlich reicht ja ein Auffrischen nach 14 Tagen, aber gerade jetzt am Anfang mache ich das lieber öfters, bevor da wieder was in die Hose geht. Nächste Woche werde ich dann auch mal etwas Sauerteig trocknen. Damit soll man die Bakterien für Notfälle ca. 1 Jahr konservieren können. Die müssen zwar dann auch wieder ein bisschen hochgepäppelt werden, das geht aber schneller als beim neu Ansetzen.

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Ansonsten: Angebote schreiben, mit den Italienern kommunizieren, deren Werksferien sind nämlich vorbei, Wäsche waschen, sowas halt. Der Alltag kehrt langsam wieder ein.

Die letzten Tage…

Wasser marsch

… muss ich jetzt mal wieder zusammenfassen.

Mittwoch, nach dem Bloggen, habe ich die Sachen gepackt und bin dem Sohn zur “Omma” nachgereist. Die hatte Donnerstag Vormittag selber einen Arzttermin, womit wir meinen Papa dann zu zweit abgeholt haben, denn der durfte nach einem Routineeingriff nach zwei Wochen endlich aus dem Krankenhaus. Und obwohl die Routine dann mit drei anstatt einer OP bei ihm schon fast zur Routine geworden war, fühlte er sich da gut behandelt und aufgehoben, aber trotzdem, “Tu hus is best”.

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Abends dann weiter zum Kunden mit der Toilettenanlage. Ist doch immer wieder erstaunlich, wie viel Verkehr auch noch spät Abends zusammen kommt und Staus verursacht. Google hat mich über tagsüber landschaftlich bestimmt schöne Straßen geführt. Nur im Dunkeln habe ich davon auch nichts gesehen.

Freitag Vormittag die Diagnose: Hauptplatine durch, nicht schön. Bezüglich des Journalisten meinte mein Ansprechpartner vor Ort nur, ich solle ans Sommerloch denken. Stimmt, vergessen.

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Danach wieder zurück, über Umwege, Nebenstrecken von den Umwegen und alternative Routen, die mindestens “15 Minuten schneller als die gewählte Route” sein sollten. Aber alle Minuten, die ich da jedes Mal gespart hatte, stauten sich wieder dazu. Zum Schluss habe ich auf der A3 einen schattigen Parkplatz aufgesucht und ein Nickerchen gemacht, danach waren die Staus weg. Also fast, es kamen dann doch noch wieder neue dazu.

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Und jetzt bastele ich gerade an der Pumpe für den Garten, weil die soll trocken und frostfrei im Keller ihren Platz finden. Ich kenn’ mich ja:
1. “Muss ich noch abbauen”
2. Schwupp ist der Frost da.
3. Die Pumpe ist kaputt.
Der Sohn muss (möchte) dann noch eine Trockenlaufsicherung bauen und programmieren, für den Fall, dass das Wasser mal alle ist. Soll ja alles automatisch funktionieren.

Manuell läuft’s schon.

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Und bevor ich es vergesse: Die Heizung läuft wieder. Auch da war eine Platine durch, die kam in meiner Abwesenheit und ich habe sie getauscht. Jetzt kann ich auch wieder warm duschen, was beim aktuellen Wetter zwar nicht so nötig ist (das Duschen schon, Ihr versteht schon), aber ich bin bekennender Warmduscher. Um es mit Herbert Wehner zu sagen: “Der Kanzler badet gerne lau”.

Unkraut vergeht nicht

Lavendel mit Biene

Ich mache eigentlich gerne in der wärmeren Jahreszeit immer einen Schritt durch den Garten, einmal nachsehen, was die Vegetation so sagt. Bis vor zwei Jahren hab’ich auch regelmäßig alle zwei Wochen die Wiese gemäht. Aber glücklicherweise ist letztes Jahr der Rasenmäher durchgerostet und seit dem mäht der Sohn nur noch die nötigsten Flächen mit den Elektromopped.

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Ein Blick auf meinem Rundgang gilt immer den Ostbäumen, vier Apfel-, zwei Birn-, zwei Sauerkirsch-, ein Pflaumen- und ein Mirabellenbaum. Die Äpfel sind nicht so die Geschmacksriesen, aber gut zu Apfelwein zu verarbeiten, die Birnen bekommen immer so borkige Stellen und fallen ab und die Kirschen holen sich in der Regel die Vögel.

Pflaume und Mirabelle sind noch recht jung und haben im letzten Jahr zum ersten mal getragen. Aber kurz bevor ich sie ernten konnte, sind bei der Dürre alle Früchte binnen kurzer Zeit abgefallen.

Mirabellenbaum
Mirabellenbaum

Wie man sehen kann, ist die Mirabelle wieder extrem voll, mal sehen, ob es dieses Jahr besser klappt mit der Ernte.

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Wer ein Händchen dafür hat, könnte in dem Garten bestimmt landschaftsgärtnerisch tätig werden und einen tollen und sehr gepflegten Park daraus machen. Das wäre aber nicht mein Ding und wie man am Obst sieht, fehlt wohl dazu auch das Händchen.

Und mit dem schon erwähnten kaputten Rasenmäher hat sich die Natur ein Stück des Gartens zurückerobert.

Ich könnte ja jetzt behaupten, das hätte ich absichtlich so gemacht und mit dem Argument, man solle ja ein Stück Garten für die Insekten ungepflegt lassen, das ganze auch ideologisch untermauern. Aber es hat sich einfach so ergeben und der Garten ist groß genug, dass mir die Flächen jetzt auch nicht fehlen.

Und gefallen tut es mir auch, weil es wirklich nach Natur aussieht, aber seht selbst:

Wilde Nelke
Wilde Nelke
Brombeerblüten
Brombeerblüten
Mariendistel?
Mariendistel?
Was auch immer
Was auch immer
Gespinnst
Gespinnst
Wächst am Boden, ist schön, kann ich aber auch keinen Namen zu nennen
Wächst am Boden, ist schön, kann ich aber auch keinen Namen zu nennen
Irgendwelche wilden Erdbeeren, die aber keinen Geschmack haben.
Irgendwelche wilden Erdbeeren, die aber keinen Geschmack haben.

Nicht wundern über die Beschriftung, ich kenne da kaum Namen, kann aber sagen, ob mir was gefällt oder nicht. Und gepflanzt habe ich davon nichts.

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Ganz interessant und reizvoll finde ich auch, wie die Natur sich bestimmter Dinge, z.B. den alten gusseisernen Ofen, den ich mal gezielt bepflanzen wollte, wiederholt. Meine Pflanzungen haben immer nur kurz gehalten, das hier hat sich selbst gepflanzt und hält sich. 

Gusseiserner Ofen mit ich weiß nicht was
Gusseiserner Ofen mitwas auch immer (siehe oben) und Paul

Ein bisschen Landschaftspark Duisburg Nord im Kleinen.

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Selbst der blöde Liguster, für mich die klassisch wohlgepflegte bürgerliche Hecke par excellence, hat nach konsequentem Nichtschneiden dieses Jahr geblüht, das es eine Pracht war.

Linguster Archivbild vom 14. Juni
Liguster Archivbild vom 14. Juni

Und der Duft, unbeschreiblich. Und obwohl jetzt der Großteil schon verblüht ist, rieche ich ihn hier unter dem Baum immer noch.

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Bleibt noch die Einfahrt, die an der einen  Seite so einen nicht zu pflegenden Hang hat, viel zu steil und voller Geröll. Da kommen immer wieder die Brombeeren durch. Jetzt schneide ich nur noch alles überstehende ab und der Rest darf zu einer schönen  dichten Mischhecke ranwachsen, wie in der Normandie an den Weiden.

Die Mischhecke in der Einfahrt
Die Mischhecke in der Einfahrt
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Den Rest kennt Ihr ja schon, den Tisch mit dem Stuhl unter dem Baum, die Rosen, die jetzt verblühten Pfingstrosen, …