Die mehr oder weniger 1000 Fragen

Beim Bloglesen bin ich immer wieder auf die 1000 Fragen vom Flow-Magazin gestoßen, die sich Johanna in ihrem Blog wohl als erste beantwortet hat. Ich liebe Fragenkataloge! Einerseits regen so Fragen ja zum Nachdenken an, andererseits lese ich auch gerne die Antworten anderer.

Eigentlich wollte ich die Fragen der Reihe nach beantworten, ohne sie vorher alle gelesen zu haben. Aber während der Beantwortung kamen mir Bedenken und ich habe dann doch erstmal alle gelesen.

Beim Blogschreiben habe ich ein paar Grundprinzipien, von denen ich nicht abweichen will. Dazu gehören die Persönlichkeitsrechte, nicht nur meine, sondern auch die meiner Umgebung. Bei einzelnen Fragen würde ich diese aber verletzen. Ich bin da zwar mir gegenüber nicht zimperlich, aber es gibt auch Dinge über mich, die sind höchstens für meine engsten Freunde und Angehörigen bestimmt oder betreffen eben diese. Diese Fragen lasse ich dann lieber aus, bevor ich mir dann irgendwas Belangloses aus den Fingern sauge.

Zusätzlich hatte der Fragebogen wohl ursprünglich Frauen als Zielgruppe, auch wenn lackierte Fingernägel (415) und Lippenstift (507) bei Männern in meinen Augen jetzt auch nicht anrüchig sind und bestimmt noch besser aussähen als manch’ blasiertes Business-Outfit.

Aber los:

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?

Tolle Frage gleich zu Beginn.

Da habe ich ja lange drüber nachgedacht: Bootbauen 2017, Kanufahren im Sommer 2018, Brotbacken auf dem Stein im Herbst 2018, Mailand kurz vor Oster 2019 …

Zählen eigentlich lange nicht mehr gemachte Dinge auch dazu? Sowas wie Segeln zum ersten Mal nach 34 Jahren (aber das ist erst im Sommer an die Reihe)? Und kommt nicht von Heraklit der Satz, dass man nicht zweimal in denselben Fluss steigen kann?

Aber dann fiel es mir ein, Bloggen, zum ersten Mal am 16.05.2019!
Oder doch angefangen die 1000 Fragen zu beantwortet?

2. Mit wem verstehst du dich am besten?

„My significant other“ würde ich hier jetzt gerne schreiben, fällt aber aus Mangel an einer entsprechenden Person aus.

Allgemeiner verstehe ich mich mit denen gut, die mich auch verstehen.

3. Worauf verwendest du viel Zeit?

Also ganz rational betrachtet auf Schlafen, da komme ich schon auf 6 – 7 Stunden pro Tag, Arbeiten teilt sich ja auf in Tinten und Toiletten. Denken vielleicht, bleibt ja nicht aus.

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?

Also der klassische Witz ist eigentlich nicht so mein Ding, gut, der mit Gott und Petrus beim Golfen schon. Kennst Du nicht??? Ich bekomme ihn nicht mehr genau hin, aber google hilft:

Gott und Petrus spielen Golf. Gott verzieht seinen Abschlag, der Ball rollt in Richtung Sandbunker. Da kommt eine Maus und packt den Golfball, dann kommt eine Katze und packt die Maus, dann kommt ein Adler und packt die Katze und schwingt sich mit ihr in die Luft, dann kommt ein Blitz und schlägt in den Adler mit der Katze mit der Maus mit dem Golfball, der Golfball fällt genau ins Loch. Petrus: “Wat iss jetzt? Spielen wir Golf oder blödeln wir rum?”

Aber laut lachen doch eher über anderes, aber die Frage zum Humor kommt ja erst später (77.)

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Hmm, vom Kopf her nicht, aber dann irgendwie doch, warum eigentlich?

6. Woraus besteht dein Frühstück?

Kommt drauf an, meist Selbstgebackenes, mal mit was Salzigem, mal mit was Süßem obendrauf. Kommt auch immer auf die Unterlage an. Küles (Rezept folgt irgendwann mal) nur mit Butter.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?

Grumpf (siehe 2.) … dem Sohn beim Gute-Nacht sagen.

8. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?

Warum nur der Mutter? Ach ja, der Vater kommt erst bei 216.

Also gleichen wäre zu viel gesagt, aber nacheifern, in der Küche und als Hausmann.

9. Was machst du morgens als Erstes?

Wieder mal genau genommen den Wecker aus, Handy ausstöpseln und aufstehen. Dann Frühstück machen (Mo.-Fr.) oder nur einen Milchkaffee (Sa. und So., aber dann ohne das Weckergedöns vorher).

Und Mist, schon wieder vergessen den Flugzeugmodus aus zu machen.

10. Kannst du gut vorlesen?

Achtung, Spoiler Alarm!
Ob gut oder nicht, können doch nur die Zuhörer entscheiden. Auf die Frage, ob ich gerne vorlese, würde ich mit Ja antworten.

Als Jugendliche haben wir uns den Herrn der Ringe gegenseitig vorgelesen, das war toll. Könnte ich mir auch heute noch vorstellen. Ich liebe aber auch gute Hörbücher.

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Weiß ich nicht mehr, liegt irgendwo in dem Alter, dass ich nicht mehr rekonstruiert bekomme. Ein Bild, dass ich dazu im Kopf habe, zeigt mich, wie ich vor Weihnachten im Keller in den Schränken nach Geschenken suche. Da habe ich wohl nicht mehr geglaubt, dass der Weihnachtsmann die da schon mal abgelegt hat, um den Stress am 24. zu vermeiden.

Außerdem hieß das bei uns das Christkind.

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Das muss für heute reichen, ab 12. dann demnächst (findet ihr hier).

Saisonabschluss

Dieses Wochenende konnte ich schön draußen in der Sonne sitzen beim Bloggen. Mit 21° nicht so warm, dass es mir das Hirn weg brutzelte aber auch nicht so frisch wie in den Tagen davor, als ich, wenn die Sonne dann mal weg war, doch lieber wieder nach drinnen geflüchtet bin.

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Gestern war ja der letzte Spieltag der Bundesliga und ich gestehe, ich habe den Virus auch, von dem Dieter Nuhr sagt, er sei wie Herpes, man habe es, es komme immer wieder und man ärgere sich darüber:

Fortuna Düsseldorf 1895 e.V.

Ich muss sagen, ich bin stolz auf „meine“ Fortuna. Mit einem Saisonetat von 60 Millionen Euro, der bei den Bayern noch nicht mal für den Ankauf eines Spielers reichen würde, hat sie es geschafft in der ersten Saison nach dem Wiederaufstieg die Klasse zu halten und ins Mittelfeld der Tabelle zu rücken.

Viele Mannschaften haben gesagt, sie hätten Fortuna unterschätzt und deshalb verloren. Und warum haben sie dann, nachdem sie in den Spielen in Rückstand geraten waren, nicht einfach besser gespielt?

Bewundernswert dabei Friedhelm Funkel, der, wenn auch nicht am Spielfeldrand so aber doch über die Saison immer ruhig geblieben ist und seiner Mannschaft das nötige Vertrauen gegeben hat.

Nochmal, Platz 10, Chapeau!

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Habt Ihr mal versucht, eine 3er-Rücksitzbank für einen Peugeot Boxer/Fiat Ducato/Citroën Jumper los zu werden (und das e mit den zwei Pünktchen in der Sonderzeichentabelle zu finden)? Man was ein Akt. Beobachter auf Ebay gab es genug, aber keiner wollte das Dingen haben, egal zu welchem Tarif ich es auch angeboten hatte. Selbst bei einer Versteigerung für 1 Euro bin ich die Bank nicht los geworden, und die war wirklich noch fast unbenutzt.

Aber Freitagabend dann die Anfrage per Mail, „Was were der letzter Preis“. Und sofort kam mir die Hetze über „Teppichhändler“ und „die sollen auf ihrem fliegenden Teppich wieder nach Hause fliegen“ und ähnliche Hassreden in Erinnerung, die ich schon viel zu oft über solche Anfragen in irgendwelchen Diskussionen lesen musste.

Ich einigte mich mit diesem sehr freundlichen und zurückhaltenden Mann, er kam pünktlich, nach schon 500 km an diesem Tag, meldete sich sogar vorher noch und brachte eine Tafel Merci „von den Kindern“ mit, bei denen die Bank demnächst ihre Dienste tun soll. Später hat er sich dann nochmal über Whatsapp gemeldet, hat sich erneut bedankt und erzählt, dass er jetzt mit der Bank und dem Auto auf dem Weg nach Polen zu einem Kinderheim sei.

Verglichen mit anderen Kontakten über Ebay war mir das noch der angenehmste. Und ich freue mich, dass ich nicht gefeilscht habe, auch wenn ich im Nachhinein auf die 20 Euro gerne verzichtet hätte.

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Am 30. April hatte jawl Christian auf hmbl einen wunderschönen Beitrag zum internationalen Jazz Tag, der genau in mein musikalisches Herz getroffen hat. Das hat mich mal wieder viel Candy Dulfer hören lassen. Ihr für mich immer noch bewegenstes Stück „Lily was here“ ist von ihrer ersten Platte, hier aber in der Live-Version aus Amsterdam:

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Mittlerweile regnet es draußen. Ich wünsche Euch eine schöne Woche und gehe jetzt, trotz des Regens, mit dem Sohn noch ein Eis essen.

Backtag

Heute war mal wieder Backtag. Im Herbst hatte ich mit dem Sohn ein Video über die Spur der Teiglinge (SWR vom 14.12.2011) gesehen und danach war ihm fast jegliche Lust auf Brot vom Bäcker oder dem Supermarkt des Misstrauens verloren gegangen, auch wenn Schokomürbchen oder Laugenstangen immer gehen, egal woher.

Seitdem durfte ich dann meiner neuen Leidenschaft des Backens frönen. Das hatte ich schon vor Jahren versucht, mit mäßigem Erfolg. Ja, irgendwie war das Brot. Aber nicht der große Wurf, eher ein traditionelles Nahrungsmittel, das aus einem Teig aus gemahlenem Getreide (Mehl), Wasser, einem Triebmittel und meist weiteren Zutaten gebacken wird (Wikipedia). Klingt jetzt schon nicht sehr appetitanregend, oder? Eine Offenbarung waren dann die Rezepte aus dem Plötzblog. Schöne klassische Vorgehensweise mit wenig Hefe, viel Zeit und oft mit Sauerteig. Und Lutz verrät dort auch die Geheimnisse, die für das Gelingen von Nöten sind.

Heute war mal wieder das Weizensauerteigbrot dran, ein Brot nur aus Weizensauerteig, Weizenmehl, Salz und Wasser.

Duft und Geschmack sind fantastisch und die Krume schön grob und unregelmäßig.  Da schmeckt einfach alles zu, ob Butter mit Honig zum Frühstück, nur mit Butter und einem kräftigen Camembert oder mit Kräuterbutter beim Grillen.

Das Brot hat demnächst auch mal einen extra Bericht verdient.

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Nachdem ich ja gestern das Stückchen Musik auf dem Organophon hatte, muss ich heute noch eines meiner Lieblingsstücke nachschieben:

Nicht nur, dass das Original (Film und die Musik) zu meinen Favoriten zählt, auch der Klang der Orgeln von Odin aus der Nähe von Lyon haben es mir angetan. Und diese fantastische Familie, die, von diesen tollen Menschen mal ganz abgesehen, ihrer Tätigkeit mit Hingabe nachgeht und ihre “Produkte” offensichtlich noch liebt. Definitiv eines meiner zukünftigen Reiseziele mit dem Camper Van.

Damit soll es jetzt aber auch erstmal gut sein mit den mechanischen Musikinstrumenten.

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Ich finde das schönste an Wahlwerbung ist immer noch die Kreativität der Passanten.

Diese Kunst, durch ein paar Striche aus einem Plakat eine Satire zu machen, hatte ich schon fast für ausgestorben gehalten. Ich muss aber ehrlicherweise zugeben, dass mir in zunehmendem Maße zu den Plakaten einiger Parteien auch nichts Lustiges mehr einfällt, sei es, weil sie entweder nur noch widerlich und abstoßend oder völlig unaussagekräftig sind

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Ganz im Gegensatz zu den widerlichen Plakaten hat mich die folgende Aktion beeindruckt, weil sie so gar nicht in die heutige Leistungs- und Ellenbogengesellschaft passt:

https://www.sportbuzzer.de/artikel/fair-play-gegner-schenken-verungluckten-vfb-jungs-den-titel/

Ob im bezahlten Fußball sowas auch klappen würde?

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Und zum Ausklang:

https://www.zeit.de/zeit-magazin/2019/21/beluga-wal-hvaldimir-gesellschaftskritik

Schönes Wochenende!

Erster

Jetzt habe ich also viele  Stunden damit verbracht diesen Blog hier aufzusetzen. Eigentlich wollte ich das schon früher mal versucht haben, aber irgendwie war da immer die Hemmung im Kundenmenu etwas hochzuladen.

Ich muss ja zugeben, dass ich in der Zeit von “Bin ich schon drin” mit AOL damals die ersten Schritte gemacht habe, mit einer dieser “20 Stunden gratis” CDs, denen man, ob man wollte oder nicht, nicht entgehen konnte. Selbst eine Dose Ravioli war nur mit Vorsicht zu öffnen. Irgendwann hatte ich mal einen Shop, auch wieder “gemietet” und nur mit ein paar einfachen Werkzeugen zu gestalten und mit Inhalt zu füllen.

Und jetzt der Blog, eigentlich wieder ganz einfach und mit ähnlichen der mir bekannten Mittel zu verwirklichen. 

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Und was schreib ich jetzt hier, in diesen allerersten Beitrag? Gleich mal ein großes philosophisches Thema, das viral geht, mich an die Spitze bringt und von dem die Leser später mal sagen “Weißt Du noch damals der erste Beitrag…”? Oder ein paar lustige Katzenvideos (interner Scherz, aber das Wort kennt die Rechtschreibkontrolle nicht, so wie T9 nicht die Hundebilder), die bringen ja auch immer ordentlich Klicks. Oder soll ich so tun, als gäbe es schon einen Haufen Beiträge vorher und platze herein, wie in eine Kurzgeschichte? Oder doch eher mit Erklärungen, warum ich (was) schreibe, welche Themen ich immer wieder mit aufnehmen will und einem Konzept?

Einem Konzept ? (Anschwellende Orgelklänge im Hintergrund, Grand Jeu.) Lassen wir das (Orgel bitte auch wieder aus).

Aber wer liest überhaupt die ersten Beiträge? Nicht viele, denke ich, aber auch für die soll es sich lohnen.

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Der Sohn hat heute morgen noch vor der Schule (und wie immer in der letzten hektischen Phase vor dem aus dem Haus gehen) noch ein schönes Stück auf einem Organophon bei youtube ausgegraben. Was der so immer findet.

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Um viertel nach elf dann der Anruf vom Sohn, dass Papa seinen Schulbus mal anschmeißen solle, er habe jetzt schon Schluss. Trotzdem war bei ihm die Laune am Boden.

Er will ja jetzt ein Schoko-Ticket, nicht um zur Schule zu fahren (“Der Bus ist so scheiße”), sondern für die Fahrt zu Omma und Oppa. Antrag ausgefüllt und in der Schule mit dem Hinweis auf den von selbiger auszufüllenden Teil und die Fahrtkostenübernahme abgegeben. Zurück bekam er den dann unausgefüllt und mit einer angehängten Schulbescheinigung – fertig.

Ich denke mal, aber vielleicht denke ich auch schon wieder zuviel (und eh schon zum zweiten Mal in diesem Beitrag), dass der VRR ein Formular hat, weil sie das gerne ausgefüllt haben möchten. Und zu der Fahrtkostenübernahme steht auf der Webseite:

Ist der Schulweg zur nächstgelegenen Schule länger als 3,5 km, haben Sie ggf. Anspruch auf Fahrtkostenübernahme. Für den entsprechenden Antrag wenden Sie sich bitte direkt an das zukünftige Schulsekretariat. Bei Anspruch auf Fahrtkostenübernahme leitet das Sekretariat Ihren ausgefüllten Antrag weiter.
(Quelle: https://www.schokoticket.de/)

Also hat der Sohn dann heute wieder den Antrag ins Sekretariat geschleppt, mit einem freundlichen (sic!) Post-It seines Vaters. Das mache sie mit keinem Schüler anders, war die Reaktion. Der Sohn hat dann echt noch versucht zu argumentieren, hätte aber wohl auch mit einem Baum diskutieren können.

Sie musste den Antrag aber doch nochmal annehmen, wegen der Kostenübernahme. Das müsse sie erstmal prüfen (und wo er überhaupt wohne). In ihrem Arbeitseifer hatte sie das beim erstem Mal wohl vergessen. Dass sowohl die Konrektorin als auch die Klassenlehrerin und die Sonderpädagogin das massiv unterstützen, hatte sie in dem Zuge wohl auch nicht mitbekommen.

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Vielleicht ein bisschen passend zu dem oberen Absatz stellt hmbl Christian heute zu seinem Lieblingsthema Inklusion fest:

Ja, über die Durchführung, über die praktische Ausgestaltung gibt es viel zu diskutieren. Aber wissen sie warum? Weil die, die für sich beschlossen haben, die Normalität zu definieren, so lange ausgegrenzt haben – und weil der Rückbau jetzt in Einzelfällen natürlich etwas unbequem sein kann.
Das ist aber ein selfmade Problem, das hat nichts, aber auch überhaupt nichts mit den „Behinderten“ zu tun.
Die sind nämlich nicht behindert, die werden behindert.

(Quelle: https://hmbl.blog/die-kinder-der-utopie/)