Auf Regen folgt immer …

Sonnenschein. Das fing schon damit an, dass von DHL heute morgen um 3:35 Uhr die Nachricht kam, das Smarte Phone käme doch schon am Freitag. Um 12:54 war dann der Paketbote da, um 13:17 lief das Dingen schon wieder, auch wenn die diversen Updates, Installationen und Updates der Updates erst noch weiter installiert werden mussten.

Was ich ja so gar nicht verstehe: Im Januar hatte ich das gestern zerlegte Teil ja erst bekommen und damals nicht nur Modell und Hersteller, sondern auch von  Android 7 auf 8 gewechselt. Trotzdem war damals google  mit seiner Sicherung in der Lage selbst meine etwas komplizierten Email-Accounts bei Bluemail wieder herzustellen. Diesmal, gleiches Betriebssystem, gleiches Handy, keine Wiederherstellung der Email-Accounts.

Verstehen tue ich das jetzt nicht, auch wenn ich ja immer behaupte, Computer würden einen nicht ärgern, weil das eine zu menschliche Interpretation wäre. Die folgen ja immer nur ihrem Programm. Muss also doch ein Anfangswertproblem sein.

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Mit dem Camper-Van ging es auch weiter. Nach der Grundreinigung gestern habe ich dann heute die Dachlatten für die Unterkonstruktion des Boden zurecht geschnitten, mit der Hilfe von Hanzo, meiner Japansäge. Die hat zwar einen anderen Markennamen, ich nenn’ sie aber immer so, weil sie so scharf ist wie ein Hanzo-Schwert bei Tarantino. Das Auto heißt übrigens Georges, so benannt nach “Georges le Tueur” von Georges Wolinski.

Nach dem Zusägen habe ich die Klebestellen im Auto noch mit Aceton gereinigt und  dann die Latten festgeklebt. Nicht alle, irgendwann gingen mir die Steine zum Beschweren und der Bewegungspielraum aus. Aber seht selbst:

Ich behaupte nicht, dass das die beste aller Möglichkeiten ist, einen Transporter zum Camper umzubauen, aber für mich reicht es. Darauf kommen dann OSB-Platten, die hat sich der Sohn gewünscht, er findet die so schön und an die Fenster Gardinen von der Ikea. Und dann wird die Idee Camper-Van erstmalig auf den Prüfstand gestellt.

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Ich schulde Euch noch ein Bild vom Lavendel an der Terrasse.

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Im Hintergrund läuft immer noch Rüdiger Baldauf, am 22. Juni zu hören mit Edo Zanki und Joo  Kraus beim Düren Open Air, und für die, die es dahin nicht schaffen, am 3. Oktober in Hamm, dann mit Max Mutzke.

Auch für sowas freu’ ich mich auf den Camper Van.

Bitte Löschen

Ihr kennt auch die Tage die man am liebsten löschen würde.

Das fing schon damit an, dass ich gerne  gestern Nachmittag über ein in meinen Augen fremdenfeindliches Verhalten geschrieben hätte, was ich mir verkneifen musste, um eine mir sehr nahe stehende Person nicht wieder als Nestbeschmutzer im Rahmen institutionellens “eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus” darstehen zu lassen.

Weiter ging es dann mit dem Kommentar von Hannes Schrader in der Zeit zu Rezo’s “Ich zerstöre die CDU.”-Video. Bisher hatte ich die Zeit eigentlich wegen ihres intellektuellen Anspruchs geschätzt, aber dieser Kommentar hat dann doch an diesem Glaube gerüttelt. Was ich dazu denke, schreibe ich jetzt besser auch nicht.  Herbert Wehner, der sich in die heutige Zeit versetzt wahrscheinlich gut mit Rezo verstanden hätte, würde jetzt sagen, der Autor bade “[…]gerne lau, so mit Schaumbad”. Lol Digger.

Zur Krönung habe ich dann heute Morgen noch das Smartphone gecrashed, habe die Kaffeetasse fallen lassen und von 12 m² Küche hat die Tasse genau die 5,5” Display getroffen, die auf dem Küchentisch lagen. Erst war nur das Display schwarz, die grüne LED blinkte aber noch. Kurze Zeit später wandelte sich das aber in Rot und nichts ging mehr.

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Der Vormittag war dann mit der Suche nach einem neuen belegt. Nach langem hin und her wird es wieder das gleiche. Bestellt und 2 Stunden später schon verschickt, vielleicht ist es ja morgen schon da.

So albern es klingt, aber wenn die Brotscheibe nicht läuft, komm’ ich mir vor, als wenn ich auf einer einsamen Insel wäre. Aber jetzt nicht so mit schönem Strand, Palmen  und azurblauem Wasser, eher so gestrandet, ohne Wasser, Brot und die Möglichkeit ein Floss zu bauen. Banane das, ist aber so,

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Zum Ausgleich habe ich dann heute Nachmittag mit dem Camper-Van angefangen.

Ich habe diese Idee, “sage nicht Projekt, wenn du nicht Hornbach meinst”, bewusst  erstmal klein angesetzt. Da ja die Bank nun endlich weg ist und die Ladefläche des Boxers frei ist, konnte ich anfangen. Im ersten Schritt will ich erstmal nur einen Boden einziehen, eine ausziehbares Bett einbauen, Vorhänge vor die Fenster und gut ist. O.K. einen kleinen mobilen Gaskocher für den Kaffee noch mit rein, Campingtisch, aber dann soll auch gut sein.

Die Gummimatten waren schnell raus, mal ordentlich durchgesaugt, dann doch noch eine Stunde lang gewischt, man sah das aus unter den Matten. Richtung Wochenende sollen dann die Latten rein geklebt werden, damit ich da den Boden drauf verschrauben kann.

Schee sieht’s aus, vielleicht wird das ja doch noch was mit dem ersten Test am langen Christi Himmelfahrts Wochenende, wenigstens könnten mir dann nicht wieder vor der Tür irgendwelche Deppen am Vetertag Hakenkreuze auf mein Auto sprühen.

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Und weil ich dafür noch ein paar Dachlatten brauchte, hab’ ich gleich im Baumarkt noch Lavendel für die Terrasse gekauft, für Bienenfreunde stand da drüber. Der Sohn springt zwar bei jedem Gesummsele gleich auf und geht rennen, aber wir hatten die Idee trotzdem gleichzeitig. Also jetzt ein bisschen Provence in Garten.

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Den Abend habe ich dann im Garten mit Musik ausklingen lassen, trotz des ersten “zu kalten”  Monats seit März 2018:

“Erst wenn Du warten kannst …”, das Handy kommt laut Sendungsverfolgung wohl erst am Samstag. “Dann ist das so”, sagt der Sohn. Recht hat er.

Trotzdem bin ich mir immer sicherer, dass die Engel auf den Wolken Flügelhorn spielen, das mit den Harfen sind bestimmt nur Fake-News.

Saisonabschluss

Dieses Wochenende konnte ich schön draußen in der Sonne sitzen beim Bloggen. Mit 21° nicht so warm, dass es mir das Hirn weg brutzelte aber auch nicht so frisch wie in den Tagen davor, als ich, wenn die Sonne dann mal weg war, doch lieber wieder nach drinnen geflüchtet bin.

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Gestern war ja der letzte Spieltag der Bundesliga und ich gestehe, ich habe den Virus auch, von dem Dieter Nuhr sagt, er sei wie Herpes, man habe es, es komme immer wieder und man ärgere sich darüber:

Fortuna Düsseldorf 1895 e.V.

Ich muss sagen, ich bin stolz auf „meine“ Fortuna. Mit einem Saisonetat von 60 Millionen Euro, der bei den Bayern noch nicht mal für den Ankauf eines Spielers reichen würde, hat sie es geschafft in der ersten Saison nach dem Wiederaufstieg die Klasse zu halten und ins Mittelfeld der Tabelle zu rücken.

Viele Mannschaften haben gesagt, sie hätten Fortuna unterschätzt und deshalb verloren. Und warum haben sie dann, nachdem sie in den Spielen in Rückstand geraten waren, nicht einfach besser gespielt?

Bewundernswert dabei Friedhelm Funkel, der, wenn auch nicht am Spielfeldrand so aber doch über die Saison immer ruhig geblieben ist und seiner Mannschaft das nötige Vertrauen gegeben hat.

Nochmal, Platz 10, Chapeau!

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Habt Ihr mal versucht, eine 3er-Rücksitzbank für einen Peugeot Boxer/Fiat Ducato/Citroën Jumper los zu werden (und das e mit den zwei Pünktchen in der Sonderzeichentabelle zu finden)? Man was ein Akt. Beobachter auf Ebay gab es genug, aber keiner wollte das Dingen haben, egal zu welchem Tarif ich es auch angeboten hatte. Selbst bei einer Versteigerung für 1 Euro bin ich die Bank nicht los geworden, und die war wirklich noch fast unbenutzt.

Aber Freitagabend dann die Anfrage per Mail, „Was were der letzter Preis“. Und sofort kam mir die Hetze über „Teppichhändler“ und „die sollen auf ihrem fliegenden Teppich wieder nach Hause fliegen“ und ähnliche Hassreden in Erinnerung, die ich schon viel zu oft über solche Anfragen in irgendwelchen Diskussionen lesen musste.

Ich einigte mich mit diesem sehr freundlichen und zurückhaltenden Mann, er kam pünktlich, nach schon 500 km an diesem Tag, meldete sich sogar vorher noch und brachte eine Tafel Merci „von den Kindern“ mit, bei denen die Bank demnächst ihre Dienste tun soll. Später hat er sich dann nochmal über Whatsapp gemeldet, hat sich erneut bedankt und erzählt, dass er jetzt mit der Bank und dem Auto auf dem Weg nach Polen zu einem Kinderheim sei.

Verglichen mit anderen Kontakten über Ebay war mir das noch der angenehmste. Und ich freue mich, dass ich nicht gefeilscht habe, auch wenn ich im Nachhinein auf die 20 Euro gerne verzichtet hätte.

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Am 30. April hatte jawl Christian auf hmbl einen wunderschönen Beitrag zum internationalen Jazz Tag, der genau in mein musikalisches Herz getroffen hat. Das hat mich mal wieder viel Candy Dulfer hören lassen. Ihr für mich immer noch bewegenstes Stück „Lily was here“ ist von ihrer ersten Platte, hier aber in der Live-Version aus Amsterdam:

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Mittlerweile regnet es draußen. Ich wünsche Euch eine schöne Woche und gehe jetzt, trotz des Regens, mit dem Sohn noch ein Eis essen.