16/09/19 – Wochenende – Südkurve

Freitag Abend bei Fortuna, Samstag Geburtstagsfeier und Sonntag ein bisschen Arbeit und Gelöte. Wieder bewusst sehr entspannt und doch viel los, ich komm’ zu nix … Wenn ich nicht beschlossen hätte, mich nicht mehr zerreißen zu wollen, wäre ich vermutlich jetzt gestresst.

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Ja, das war doch was am Freitag. 1 : 1 gegen die Wolfsburger und zum ersten Mal in der Südkurve, naja, gesessen. Obwohl die Stimmung da schon so ist, dass ich eigentlich mehr gestanden als gesessen habe.

Im ersten Moment haben wir ja gedacht, dass wir auf unseren Plätzen gar nicht so viel von den Fan-Gesängen mitbekommen würden. Nee, stimmt auch, denn die kommen ja genau aus der Ecke. Aber wir waren Teil davon, die Spannung hat sich auf uns übertragen und uns buchstäblich von den Sitzen gerissen.

Sitzen is' für'n Arsch
Sitzen is’ für’n Arsch

Zugegebenermaßen bekomm’ ich dann vom eigentlichen Spiel die Feinheiten gar nicht mehr mit. Den Aufreger-Im-Aus-Oder-Nicht-Ball, nicht gesehen, ich war zu sehr mit dem Konter beschäftigt, der Emotion eines möglichen Tors und dem anschließenden Jubel. Das Gegentor, ja irgendwie war der Ball drin und die Stimmung 10 Minuten lang im Eimer, da haben dann mal alle gesessen.

Schön auch, dass es im Stadion endlich mal ordentliches Bier gibt: Schumacher. Sonst sah man doch mehr Pils als Alt (bekannt auch unter dem Namen Frankensteiner Alt), jetzt fast nur noch Alt. Warum wohl? Darauf angesprochen meinte der Verkäufer, dass Pils eigentlich gar nicht mehr ginge.

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In den Geburtstag von Schwesterchen haben wir dann beim Aussteigen aus der Bahn gefeiert, war dann doch schon Mitternacht. Aber ich will nicht motzen, das neue Konzept um die Leute nach dem Spiel in die Bahn zu bekommen ist viel besser als letzte Saison, auch wenn da bestimmt noch an ein paar Schrauben gedreht werden kann. Aber das Gedränge, und das war echt übel, das ist erst mal weg.

Abgang nach dem Spiel
Abgang nach dem Spiel
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Den Samstag dann noch in Düsseldorf verbracht.

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Und gestern wie schon erwähnt gearbeitet und immer zwischendurch an “meinem” Arduino-Projekt gearbeitet. Der Sohn war zu einem Kollegen, die wollten für Musik ein Video schneiden, da konnte ich mal nach Herzenslust löten.

Meine Mikrowelle hat ja nur einen mechanischen Steller für die Laufzeit. Nu mache ich mir darin aber immer die Milch portionsweise für den Milchkaffee direkt in der Tasse fertig. 1 Minute voll Power bei einer halben Tasse Milch ist perfekt. Nur ist der Zeitwahlschalter so ungenau, dass ich meist bei 1 1/2 Minuten lande und die Milch dadurch auf dem Drehteller. Da könnte ich platzen (Teller versifft, Tasse auch, Milchmenge stimmt nicht mehr und zu heiß ist sie auch).

Darum baue ich mir jetzt ein Kästchen mit Timer, der die Mikrowelle auf Knopfdruck genau eine Minute an macht. Das ist Smart-Home!

Weniger smart sind meine Fähigkeiten beim Löten, aber die will ich in dem Zuge auch gleich mal verbessern

Smart?
Smart?
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Das Thema “Smart” muss ich die Tage nochmal gesondert aufgreifen, das nervt mich gerade mächtig. Auch die ständige Erwähnung des Begriffes der künstlichen Intelligenz. Nicht, dass da nicht dran geforscht wird und man sich über die möglichen Konsequenzen bewusst werden sollte, aber die Überbewertung einfacher Algorithmen als intelligentes Verhalten.

Wer seine Glühbirnen oder die Heizung bereits für intelligent hält, weil sie sich “von selbst” einschaltet, …, nein, darüber lasse ich  mich später aus. Ich muss da noch ein bisschen im Kopf sortieren und Schärfe raus nehmen.

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