03-09-19 – Enthropie und die mehr oder weniger 1000 Fragen (9)

Irgendwie reicht es im Moment mit dem Kaputtgehen von Sachen. Ich glaube, ich habe da gerade eine Serie. Jackpot!

Schicksal/Pech/Aberglaube hab’ ich ja gestern ausgeschlossen. Dann tropfte die Dusche, nee nicht der Duschkopf, die Wanne, bis in den Keller. Bei so einer Serie wird ja schnell nach Murphys-Law gerufen, was an dieser Stelle aber leider völlig fehl am Platze ist.

Laut Ulf Heuner (nach wikipedia) handelt es sich hierbei aber um Enthropie. Ein altes Haus stürzt einfach irgendwann ein, das ist ein Naturgesetzt. Würde ein neues einstürzen, wäre es (wahrscheinlich) Murphy.

Aber es gibt noch eine Ergänzung zu “Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.”, nämlich “[…] und man findet immer jemanden, der es wieder in Ordnung bringt.“ Das passt hier schon eher.

***

Und weil ich jetzt was anderes machen muss, wieder ein paar Antworten auf die 1000 Fragen. Ja, und wie immer, hier ging’s los und hier gibt’s auch mehr Infos zu den Fragen.

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Astronomie ist ja mal so überhaupt nicht mein Ding. Da weiß ich, außer dass ich Löwe bin, so rein gar nichts. Ich lese auch nicht aus Kaffeetassen oder von Teeblättern, höchsten, ob die Tasse leer ist oder der Tee schon mal benutzt wurde (Igitt!). 

Aber ich kann aus meinem eigenen Kaffeevollautomaten lesen:
“Oh, an meinem Titelbild kann ich erkennen dass ich heute schon vier Kaffee getrunken habe. Das nimmt kein gutes Ende, wenn ich nicht neue Bohnen kaufe. Und das Wasser muss ich auch mal wieder auffüllen.”

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Keine.

T-Shirts eher weiß oder dunkel (schwarz oder marieblau), Hosen Schwarz oder Jeans, wobei jetzt auch ein paar rote dazu gekommen sind, Hemden lieber bunt (und nein, keine hellblauen Business-Hemden), Socken dunkel. Noch was vergessen? Ja, aber darüber hat sich Bernard ja schon neulich auf Facebook ausgelassen:

https://trottmanns.eu/2019/07/11/rottenburg-2-und-camper-van-reise-3/

Gepostet von Sturmius Trottmann am Donnerstag, 11. Juli 2019

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Boah, da platzt mir ja schon wieder der Kragen.
Ja, ich lebe die 24 Stunden des Tages.
Und nein, ich versuche nicht mit den Einkäufen auf dem Arm, dem Kind an der Hand auch noch gleichzeitig zu telefonieren.
Und Herausholen klingt für mich schon ein bisschen nach waidmännischem Aufbrechen. Und am Ende des Tages lege ich dann noch einen Zweig auf den erlegten Tag und sage mit dumpf grollender Stimme: „Aus Dir habe ich alles herausgeholt!”. Vielleicht könnte ich auch “Hasta la vista, baby!” sagen.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Keine. Wie schon erwähnt habe ich ein paar Kanäle bei youtube, die ich regelmäßig schaue. Aber sind das Serien im klassischen Sinn?

105. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind?

Beim Metzger, wegen der Fleischwurst.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Hatte ich schon mal in lang beantwortet, hier. Aber nochmal in kurz und man kann ja auch nicht zweimal den selben Fluss überqueren:

Beruflich, nein. Zum Bloggen, nein. Privat in der Freizeit schon, wobei ich das trotzdem als sehr angenehm empfinde, Informationen so bequem zu bekommen.

107. Wer kennt dich am besten?

Ich glaube schon, dass das der Sohn ist. Der kann unheimlich gut beobachten und kriegt eine Menge mit.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?

Langweilig? Ist für mich was, was mich nicht im positiven Sinne unterhält. Da kenne ich eigentlich nichts im Haushalt. Wobei für mich der Begriff Haushalt auch schon negativ befrachtet ist mit Putzen, Waschen, Einkaufen etc. Wenn ich Haushalt ausdehne bis zum Backen, dann ist es das.

Aber das hat damit zu tun, dass es die lästige Liste der täglichen Pflichten ist (Ritter Rost!), die noch so nebenher abgearbeitet werden muss und mich von schönerem abhält. Wenn ich das hauptberuflich machen würde, wäre das noch was anderes.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Definitiv.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Entspannt. Aufstehen, Milchkaffee, ein bisschen Frühstücken und dann den Tag über ein bisschen was krosen, ohne daran denken zu müssen, was ich morgen dann alles machen muss.

Alternativ: Schon was vorhaben, dann auch gerne früh aufstehen und loslegen. Aber auch wieder unter der Bedingung, dass ich nicht an morgen denken muss, sondern heute lebe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.