Kunst in Rottenburg

Die letzten beiden Tage war ich in Rottenburg am Neckar, um beim Aufbau einer unserer automatischen selbstreinigenden Toilettenanlagen dabei zu sein. Irgendwelche Links dazu erspare ich mir hier, das ist ja kein Werbeblog.

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Trotzdem möchte ich Euch über Künstler berichten, die ich dort getroffen habe. Und da komme ich nicht umhin, den Job ein wenig mit einzubeziehen.

Die Toilette steht jetzt dort direkt am Neckar. Davor geht nur noch ein Fußweg entlang und die Böschung am Ufer. Der Stahlbeton-Quader mit der eingebauten Technik wiegt 13 Tonnen und kam mit einem Sattelschlepper aus Italien. Nur konnte der Sattelschlepper aber auch nicht ansatzweise bis in die Nähe des Aufstellungsorts fahren, schon in dem davor liegenden schönen, alten und engen Ortskern wäre er stecken geblieben. Also wurde er vorher auf einen “kleinen” LKW umgeladen.

Dadurch war aber auch nicht mehr Platz, und die Anfahrt schon ein kleines Meisterstück, denn ein Kran wurde ja immer noch benötigt. Mein Kumpel Jean Luc Picard war gerade in einem anderen Quadranten des Universums unterwegs und auch die temporale Direktive durfte nicht verletzt werden. Beamen viel also aus.

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am Haken
am Haken

Meiner Meinung nach ist der Job, den die Arbeiter der Kranfirma vor Ort erledigt haben, eine oft unterbewertete Kunst. Auf so engem Raum mit schwerem Gerät die 13 Tonnen am Haken auf den Millimeter genau auf dem Fundament zu platzieren: Chapeau!

Millimeterarbeit
Millimeterarbeit

Da hat nicht einmal etwas geschwankt, es kam keine Hektik auf und es wurde einfach alles sehr professionell gehandhabt.