May you live in interesting times

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende wieder Brot gebacken haben, der Vorrat im Frost ging dem Ende entgegen. Schon Donnerstag hatte ich den Weizensauerteig zum Aktivieren aus dem Kühlschrank genommen, weil er da jetzt seit leider schon über zwei Wochen auf seinen nächsten Einsatz wartete.

Aber auch nach dreimaligem Wiederholen tat sich nix. Hin. Grumpf.

Pfingstsonntag Mittag und kein Brot mehr.

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Tag 1

Jetzt muss ich ihn neu ansetzen, was beim letzten (und gleichzeitig ersten) Mal gut geklappt hat, ich nehm’ euch mit auf diesen Weg.
Also heute einfach 50 g Weizenmehl und 50 g Wasser mischen, Deckel drauf und für 24 – 36 Stunden bei 28°C bis 30°C warm stellen. Das Rezept hab’ ich wieder mal aus dem plötzblog, zum Warmstellen nehme ich den Backofen mit einer Glühbirne, die sich von Zeit zu Zeit einschaltet.

Weizensauerteig – Tag 1
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Trotzdem, wenn auch ohne geschmierte Stullen, ging es dann nach Zons, zum Drehorgel Festival. Irgendwie erinnert mich Zons immer an die “Kaffee draußen nur in Kännchen”-Zeit.
Aber auch viele Drehorgler werden leider nicht jünger und ich kann nur hoffen, dass sich da ein bisschen Nachwuchs einstellt.

Also, so ganz stimmt das mit dem nur hoffen nicht. Der Sohn konnte ordentlich an ihm wohlbekannten Drehorgeln drehen. Nur für die gewünschte eigene und am besten auch historische (ohne diesen ganzen Midi-Firlefanz) reicht es dann kohlemäßig nicht. Na mal sehen, was der Winter so an Bastelarbeit bringt.

Ich erspar euch jetzt eine lange Liste von Videos, eins kann ich mir aber nicht verkneifen:

Wer Interesse hat, kann mehr aus Zons auf meinem youtube-Kanal finden.

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Und eigentlich wollte ich dann nach Hause, nur durfte ich noch als Begleitfahrzeug den waidwunden Kangoo meiner Eltern unter anderem auch per Fähre begleiten. Ich finde Fährfahrten immer wieder was ganz besonderes, auch wenn ich mir für diese einen schöneren Anlass gewünscht hätte.

Aber das Auto steht jetzt vor der Werkstatt und harret der Dinge, die da kommen mögen.